Peggy Peter

Ihre parteilose Bürgermeisterkandidatin für ein lebenswertes Panketal

Wahl 2018

Trommböse

In den Artikeln der MOZ ist es erwähnt, dass Peggy Peter in der Trommelgruppe Trommböse aktiv ist. Die Gruppe ist in Panketal und Umgebung wohl bekannt. Auf den Umzügen vor Weihnachten, die von der Panketaler Feuerwehr organisiert werden, sind die Trommler jeses Mal dabei.

Wechseln Sie hier zur Website von Trommböse und finden Sie auf den Fotos die Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters von Panketal.

Informationen zur Wahl

Auf der Website der Gemeinde Panketal gibt es einige Informationen zum Them Thema Wahl. In einem Punkt wird die anstehende Wahl des Bürgermeisters behandelt.

Wechseln Sie hier zu www.panketal.de und informieren Sie sich. Es werden auch noch Wahlhelfer gesucht - wie man dort lesen kann.

Artikel in der MOZ vom 18. 4. 2018

18. 4. 2018

Link zum Artikel auf der Website der MOZ: https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1651637/

Mit Peggy Peter geht zur Bürgermeisterwahl in Panketal eine unabhängige Einzelkandidatin an den Start

Kandidatin
Links, pragmatisch, werteorientiert

Einzelkandidatin: Peggy Peter, Wahl Bürgermeister Panketal 2018
Einzelkandidatin: Peggy Peter © Foto: Sergej Scheibe
 
Andrea Linne / 18.04.2018, 13:40 Uhr
Panketal (MOZ) Peggy Peter ist 51 Jahre alt. Mit links schaffte sie die Hürde von 56 Unterschriften, um als unabhängige Einzelkandidatin um das Amt des Bürgermeisters von Panketal zu ringen. „Panketal bleibt mein Zuhause“, sagt die gebürtige Zepernickerin. Dass sie sich entschied, überhaupt anzutreten, lag an Freunden, an der Familie, an dem großen Zuspruch. Dafür dankt sie. „Ich habe einige Jahre in der Eifel gelebt, bin aber seit 2007 zurück. Ich habe keine Wohnung in Panketal gefunden und zog daher nach Berlin“, erzählt die gelernte Elektromechanikerin, die Lehrerin werden wollte, aber zwischen die Mühlen der Wendezeit geriet. „Ich habe umgesattelt, mich selbstständig zur Kauffrau weitergebildet und intensiv mit dem Haushaltsrecht beschäftigt“, erläutert die ruhig sprechende Mutter eines 21-jährigen Sohnes. Als kaufmännische Fachangestellte im Berliner Senat arbeitet Peggy Peter seit 2017. Sie hat Lust auf Veränderung.

„Ich möchte nicht alles umwerfen, was an Gutem in Panketal geschaffen oder geplant wurde, aber einiges fehlt mir doch“, schätzt die sportliche Frau mit den leuchtenden Augen ein. So nimmt sie den Blickwinkel der Alteingesessenen ein, „die den Veränderungsprozess seit Jahren mittragen. Sie haben alles erhalten, haben sich gekümmert und sollten auch gehört werden“, macht sie klar. Ihre Eltern leben in Zepernick, die Geschwister mit ihren Familien ebenso. „Verdichtung ist ein Thema, das behutsam angegangen werden muss. Die Infrastruktur kommt ja gar nicht hinterher“, schätzt Peggy Peter ein. Auch möchte sie die Lebensleistung der Alten anerkennen, die freiwillig Aktiven stärken, den Jungen Kreativität abringen. „Panketal hat ein ungeheures Potenzial“, lobt die Sportlerin, die bei Trommböse aktiv ist und im Vorstand des Zepernicker Sportvereins als Kassenwartin saß.

„Man muss den Leuten zuhören“, macht sie deutlich. Die 51-Jährige, die selbst eine gute Zuhörerin ist und erst kurz innehält, bevor sie antwortet, möchte Projekte diskutieren, aber nicht zerreden. „Auch Mitarbeiter in der Verwaltung sollten sich freuen, Leistungen für die Allgemeinheit zu erbringen. Die Kunden sind keine Bittsteller“, macht sie klar. Auch sieht sie das heimische Gewerbe als Stütze der Gemeinschaft völlig unterschätzt, möchte kurzfristig Projekte umsetzen, die fehlenden Kita- und Schulplätzen entgegenwirken, den Nahverkehr ausbauen. Ein Bürgerhaus sei dringend nötig, „wo Gemeinschaft überhaupt stattfinden kann“. Einen Jugendbeirat wünscht sich Peggy Peter, auch die Digitalisierung sei zu stärken. Mehr Öffentlichkeitsarbeit, um präsent zu sein und in Dialog treten zu können, sieht sie bei den Themen ganz weit vorn. „Ich denke, wir müssen die gute Mitte finden“, schätzt die Kandidatin ein. Politisch sieht sie sich eher „links, pragmatisch, werteorientiert“. Lebendig tritt Peggy Peter auf, begeisterungsfähig und neugierig. Als Reisebegleiterin kann sie ihr Hobby leben, nebenbei sitzt sie auf der Schulbank und büffelt als künftige Tourismusfachwirtin. „Ich habe große Lust, meine Heimat zu gestalten.“ (li)

Arttikel MOZ vom 9. 4. 2018

9. 4. 2018
 
 
Andrea Linne / 09.04.2018, 20:45 Uhr
Panketal (MOZ) Der Wahlausschuss der Gemeinde Panketal hat am Montag zwei Frauen und drei Männer zugelassen, die am 10. Juni Bürgermeister der Gemeinde werden wollen. Ein Einzelkandidat übersprang die nötige Hürde von 56 Unterschriften nicht.

Neben der 36-jährigen Doris Stahlbaum von der Fraktion Bündnis 90/Grüne schafft es  auch Einzelbewerberin Peggy Peter auf den Wahlzettel. Die 50-jährige Panketalerin, die wegen einer Erkrankung nicht anwesend sein konnte, ist Sportlern der Gemeinde ein Begriff. Lange war sie Mitglied im Vorstand der SG Einheit Zepernick und trommelt bei der Formation Trommböse mit. Die Mutter eines Sohnes konnte mehr als die nötigen Unterstützerunterschriften auf ihrem Zettel vorweisen.

Unter Leitung der Wahlleiterin Claudia Naß, die mit der Bürgermeisterwahl ihre Feuertaufe bestehen muss, kamen vier Beisitzer und zahlreiche Vertrauensvertreter der Kandidaten zum Wahlausschuss. Dass die Uhrzeit nicht günstig gewählt gewesen sei, monierte Uwe Voß (SPD). „Wir üben alle ein Ehrenamt aus und viele von uns sind berufstätig“, kritisierte er die frühe Anfangszeit der Wahlausschuss-Sitzung. Die 31-Jährige Wahlleiterin nahm die Kritik auf und erklärte, dass sie diesem Hinweis künftig gern folgen möchte.

Neben den beiden Frauen werden sich auch Thomas Stein (Linke), Maximilian Wonke (SPD) und Andreé Reschke (CDU) auf dem Wahlzettel finden. Sie wurden von ihren Parteien mit allen nötigen Unterlagen ausgestattet, um den Wettlauf um den Bürgermeisterstuhl bestreiten zu können.

Einzelkandidat Marcus Franzky schaffte es nicht, wie das Gremium zur Kenntnis nahm. Er hatte keine Unterschriften beibringen können. Allerdings hat Franzky nun zwei Tage Zeit, gegen die Entscheidung des Wahlausschusses Widerspruch einzulegen.

Nun beginnt für die Wahlleitung die eigentliche Vorbereitungsarbeit. Das Wählerverzeichnis soll bis voraussichtlich 6. Mai vollständig vorliegen, betont Naß. Dann erhalten die Panketaler per Post ihre Wahlunterlagen, um eine Briefwahl beantragen zu können. Außerdem ist parallel dazu schon das Wahlbüro im Rathaus geöffnet. Wahlzettel werden umgehend gedruckt. Etwa 17 600 Wahlberechtigte gibt es in Panketal. Sollte am 10. Juni ein Kandidat die einfache Mehrheit von 15 Prozent der Wahlberechtigten verfehlen, gibt es am 24. Juni eine Stichwahl.

Nun beginnt für die fünf bestätigten Wahlvorschläge der Wahlkampf. Plakate sind zu hängen, in Foren und öffentlichen Veranstaltungen wollen sich die fünf Bürgermeisterkandidiaten den Panketalern vorstellen und Argumente sowie Programme erläutern. Auch beim Rathausfest am S-Bahnhof Zepernick am kommenden Sonnabend dürfte schon der oder die eine oder andere anzutreffen sein.