Peggy Peter

Ihre parteilose Bürgermeisterkandidatin für ein lebenswertes Panketal

Wahl 2018
9. 4. 2018
 
 
Andrea Linne / 09.04.2018, 20:45 Uhr
Panketal (MOZ) Der Wahlausschuss der Gemeinde Panketal hat am Montag zwei Frauen und drei Männer zugelassen, die am 10. Juni Bürgermeister der Gemeinde werden wollen. Ein Einzelkandidat übersprang die nötige Hürde von 56 Unterschriften nicht.

Neben der 36-jährigen Doris Stahlbaum von der Fraktion Bündnis 90/Grüne schafft es  auch Einzelbewerberin Peggy Peter auf den Wahlzettel. Die 50-jährige Panketalerin, die wegen einer Erkrankung nicht anwesend sein konnte, ist Sportlern der Gemeinde ein Begriff. Lange war sie Mitglied im Vorstand der SG Einheit Zepernick und trommelt bei der Formation Trommböse mit. Die Mutter eines Sohnes konnte mehr als die nötigen Unterstützerunterschriften auf ihrem Zettel vorweisen.

Unter Leitung der Wahlleiterin Claudia Naß, die mit der Bürgermeisterwahl ihre Feuertaufe bestehen muss, kamen vier Beisitzer und zahlreiche Vertrauensvertreter der Kandidaten zum Wahlausschuss. Dass die Uhrzeit nicht günstig gewählt gewesen sei, monierte Uwe Voß (SPD). „Wir üben alle ein Ehrenamt aus und viele von uns sind berufstätig“, kritisierte er die frühe Anfangszeit der Wahlausschuss-Sitzung. Die 31-Jährige Wahlleiterin nahm die Kritik auf und erklärte, dass sie diesem Hinweis künftig gern folgen möchte.

Neben den beiden Frauen werden sich auch Thomas Stein (Linke), Maximilian Wonke (SPD) und Andreé Reschke (CDU) auf dem Wahlzettel finden. Sie wurden von ihren Parteien mit allen nötigen Unterlagen ausgestattet, um den Wettlauf um den Bürgermeisterstuhl bestreiten zu können.

Einzelkandidat Marcus Franzky schaffte es nicht, wie das Gremium zur Kenntnis nahm. Er hatte keine Unterschriften beibringen können. Allerdings hat Franzky nun zwei Tage Zeit, gegen die Entscheidung des Wahlausschusses Widerspruch einzulegen.

Nun beginnt für die Wahlleitung die eigentliche Vorbereitungsarbeit. Das Wählerverzeichnis soll bis voraussichtlich 6. Mai vollständig vorliegen, betont Naß. Dann erhalten die Panketaler per Post ihre Wahlunterlagen, um eine Briefwahl beantragen zu können. Außerdem ist parallel dazu schon das Wahlbüro im Rathaus geöffnet. Wahlzettel werden umgehend gedruckt. Etwa 17 600 Wahlberechtigte gibt es in Panketal. Sollte am 10. Juni ein Kandidat die einfache Mehrheit von 15 Prozent der Wahlberechtigten verfehlen, gibt es am 24. Juni eine Stichwahl.

Nun beginnt für die fünf bestätigten Wahlvorschläge der Wahlkampf. Plakate sind zu hängen, in Foren und öffentlichen Veranstaltungen wollen sich die fünf Bürgermeisterkandidiaten den Panketalern vorstellen und Argumente sowie Programme erläutern. Auch beim Rathausfest am S-Bahnhof Zepernick am kommenden Sonnabend dürfte schon der oder die eine oder andere anzutreffen sein.